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Heute vor meinem Atelier...

....entdeckte ich diesen kleinen Glücksklee. Und ich erinnerte mich daran vor 3 Jahren die Veranstaltung, den "Glückstag" initiiert zu haben, in dem es um das Thema "Glück" ging. Meine tiefste Erkenntnis zum Thema "Glück" war damals dass es eine Entscheidung ist, mehr Glück in mein Leben zu ziehen, indem ich mich dem Glück zuwende und ihm meine Aufmerksamkeit schenke.

Heute nun hatte ich eine Skype- Verabredung mit einer Freundin, die mir eine Coaching-Methode vorstellen wollte und ich überlegte mir ein Thema, das mich blockiert. Was mich oftmals sehr blockiert sind Wiederstände die auftauchen wenn ich das Gefühl habe, jemand will mir etwas aufdrücken, was ich nicht will. Gut, wir arbeiteten uns durch die Methode und als sie abgeschlossen war gab sie mir eine Aufgabe. Bei der Aufgabe kamen all die Wiederstände hoch, wie eine kleine kratzende Katze und ich musste mich sehr konzentrieren die Situation nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Nun willigte ich trotz missbehagen, ihr und der Erfahrung zuliebe, ein die Aufgabe zu machen, die ich 3x am Tag wiederholen sollte. 2x gab ich mich dieser Aufgabe hin und es fühlte sich für mich unstimmig an. Ich überlegte die ganze Zeit wozu diese Aufgabe gut sein möge. 

Erst am Abend kam mir die Lösung in den Sinn. Ich muss die Aufgabe garnicht machen, wenn ich nicht will. Meine übergeordnete Intelligenz weiß was mir dient und was nicht. Was wichtig ist, dass ich mir traue und ich für mich immer wieder prüfe, was stimmig ist und was nicht. Dann komme ich zurück in meine Größe und Kraft- auch in die Kraft meiner Freundin zu schreiben und ihr zu danken, das sie mich auf solch originelle Weise zu diesem Ergebnis geführt hatte. Der Weg dahin war nicht sehr angenehm- denn ich war einem Konflikt ausgesetzt. Dem Konflikt mit meiner inneren Stimme und der Aufgabe, mit der ich ein Unwohlsein Verband in das ich schon begann meine Freundin einzuweben! Als ich das erkannte musste ich lange Zeit einfach nur lachen. 

Am diesem Abend holte ich meine Tochter vom Bahn ab. Sie begrüßte mich mit den Worten: "Mama mir ist heute was passiert- ich bin in eine S-Bahn eingestiegen , da stand überall drauf das sie in unsere Richtung fährt und dann fuhr sie in die entgegengesetzte Richtung. Aber ich habe es gleich gemerkt und bin wieder ausgestiegen." Da habe ich gelacht und ihr erzählt, das mir heute ähnliches passiert ist und dass es bei mir eine Weile länger gebraucht hat, bis ich wieder ausgestiegen bin und in meine Richtung weiterfuhr.....

Jetzt fragst Du Dich bestimmt was denn nun aus meinen Wiederständen geworden ist? Na ich habe anerkannt, das sie nunmal zu mir gehören und das es einen Grund hat, das sie auftauchen. Ich kann sie dann anschauen - vielleicht im Bild der kleinen Katze- und wenn sie nicht mehr um sich kratzen- nehme ich sie auf den Schoß und kraule sie. Dann schaue ich ob das Gefühl einen wichtigen Hintergrund hat, öde ob es mich jetzt in meinem Weiterkommen einfach nur hindert. Dann treffe ich die Entscheidung. Die Entscheidung, die mich am glücklichsten macht....wo ich wieder bei meiner Erkenntnis vom "Glückstag" bin. 

Einen schönen Tag Euch.